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Hochzeitsfotografie - so halten Brautpaare ihren großen Tag am besten fest

Für die meisten Menschen gibt es neben der eigenen Hochzeit kaum schönere Tage im Leben. Doch so sehr man darauf hinfiebert, so schnell geht der Tag auch meist vorüber. Damit kein Detail in Vergessenheit gerät, kommt die Hochzeitsfotografie ins Spiel.

 

Was ist die Hochzeitsfotografie und was sollte ich beachten?

Hier sind wir uns wohl alle einig: am Tag der Hochzeit darf ein Hochzeitsfotograf nicht fehlen. Denn keinem gelingt es wohl besser, die Erinnerungen an diesen einzigartigen Tag bildlich für die Ewigkeit festzuhalten. Bei der Hochzeitsfotografie geht es jedoch nicht nur um das reine Knipsen von Bildern oder einer Hochzeitsfoto App, sondern auch um das inszenierte Fotografieren des Brautpaares.

Die Hochzeitsfotografie enthält deshalb auch Elemente der Porträtfotografie, der Reportagefotografie und der Glamourfotografie. Die Porträtkfotografie konzentriert sich auf natürlich wirkende Porträts in einer für das Brautpaar entspannten Umgebung. Die Glamourfotografie hingegen verlegt ihren Schwerpunkt mehr auf die Inszenierung der Erinnerungsfotos mit viel Glamour. Die Bilder der Glamourfotografie sollen sich einem festgelegten Schönheitsideal annähern. Die Grenzen zwischen diesen Bereichen sind fließend. Zur Reportagefotografie nachher mehr.

 

Was gibt es bei der Hochzeitsfotografie zu beachten?

Damit ihr von euren Bildern am Ende nicht enttäuscht sein, solltet ihr eure Wünsche und Ansprüche an die Fotos mit eurem Fotografen klar und deutlich kommunizieren. Wie stark darf der Grad der Inszenierung sein? Wie natürlich sollen die Fotos wirken? Habt ihr besondere Vorstellungen an die Inszenierung? Wünscht ihr euch einen bestimmten Ort, an dem ein Shooting stattfinden soll?

 

Wann sollte man am besten die Hochzeitsfotos machen?

Für die Porträtfotografie solltet ihr vor allem auch den richtigen Zeitpunkt wählen. Besonders gut empfiehlt sich hier die Abendsonne, denn durch den niederen Stand der Sonne entsteht ein warmes Licht auf den Bildern. Falls das zeitlich jedoch nicht in euer Hochzeitsprogramm passt, bietet sich auch der Zeitpunkt vor oder nach der Trauung noch für die Porträtfotos an.

Hochzeitsbilder Ratgeber

 

Vor der Trauung werden die Fotos besonders emotional und lebendig, da ihr euch an eurem großen Tag das erste Mal seht und noch alleine seid. Nach der Trauung hat den Vorteil, dass es zwischen all der Aufregung eine gute Zeit ist, um mental etwas herunterzufahren. Auch die Gäste können sich währenddessen bei einem Stehempfang gut alleine unterhalten und versorgen. Und wer trotzdem nicht auf Bilder bei der Abendsonne verzichten mag, kann zusätzlich ja auch nochmal für einige Minuten ein paar Fotos beim Sonnenuntergang schießen lassen.

 

Wie viele Fotos bei Hochzeit?

In der Regel knipst ein Hochzeitsfotograf unzählige Fotos, die gerne mal im niedrigen vierstelligen Bereich liegen. Bevor ihr eure Bilder aber erhält, wird erstmal aussortiert. Misslungene Fotoexperimente, verwackelte Fotos oder Bilder mit unvorteilhaften Ausschnitten wird euch ein guter Hochzeitsfotograf nicht andrehen. Die Bilder, die ihr letztendlich erhaltet, sind meist um die 350 bis 700 Fotos, darunter allein 50 gelungene Pärchenfotos.

 

Was ist eine Hochzeitsreportage?

Die Hochzeitsreportage als Reportagefotografie ist Teil der Hochzeitsfotografie. Sie dokumentiert in Form einer Bilderserie mehrere zeremonielle Etappen des Tages, darunter zum Beispiel die Trauung, der Ringetausch, Sektempfang und Essen - fokussiert sich also nicht nur auf das Brautpaar, sondern fängt Augenblicke des gesamten Tages ein.

 

Wie viel Kosten muss ich für den Fotograf einplanen?

Damit die Hochzeit ein unvergesslicher Tag wird, investieren Brautpaare nicht selten viel Geld in die Planung. Dabei können die Kosten für einen guten Hochzeitsfotograf je nach Anbieter sehr stark schwanken. Zum einen hängt es natürlich davon ab, wie lange euch der Fotograf an eurem Tag begleitet und zum anderen gibt es starke regionale Preisunterschiede. Ein Fotograf aus Frankfurt ist sicherlich teurer als ein Fotograf aus Krummhörn. 

Für eine Hochzeitsreportage werden gerne mal 1.500EUR fällig. Gefragte Fotografen verlangen hierfür auch gerne 2.500 EUR aufwärts. Bei dieser  Summe dürft ihr jedoch nicht vergessen, dass für den Fotografen weitaus mehr Arbeit dahinter steckt, als nur das Fotografieren am Hochzeitstag selbst. Außerdem bleiben diese Fotos als einzigartige Erinnerung für die Ewigkeit. Die Ergebnisse von Familienmitgliedern, Freunden oder Hobbyfotografen schaffen es nur in den aller seltensten Fällen, einen professionellen Fotografen zu ersetzen.

 

 

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